Anton Tschechow: So dumm geht das Leben vorbei

Sie finden hier Presseberichte zu unserer Produktion "So dumm geht das Leben vorbei" mit Szenen und Einaktern von Anton Tschechow. Weitere Informationen zum Projekt und Berichte zu anderen Produktionen finden Sie auch im Archiv.

Aachener Nachrichten, 28.09.2004

Zum Theatertag präsentierte die Gruppe „Theaterausbruch“ im Mörgens mehrere Szenenfolgen des russischen Dramatikers Anton Tschechow. Die begeistert aufgenommene Inszenierung ist im Oktober und November noch mehrfach im Theater 99 zu sehen.

Die russische Seele im nächtlichen Mörgens

Die Gruppe ,,Theaterausbruch“ begeisterte ihr Publikum im Mörgens mit Szenenfolgen von Anton Tschechow. Viel Beifall für den unterhaltsamen Bühnenreigen auf deutsch und russisch ,,So dumm geht das Leben vorbei“.

VON UNSERER MITARBEITERIN GRIT SCHORN

AACHEN. Vor 100 Jahren ist er im Kurort Badenweiler gestorben: Anton Pawlowitsch Tschechow, der große russische Menschenkenner und Autor, der mit seinem melancholischen Realismus so viele Theaterautoren nach ihm beeinflusst hat. Obwohl selbst Arzt, wurde er mit nur 44 Jahren das Opfer einer lange verdrängten Lungentuberkulose. Neben seinen Erzählungen und berühmten Stücken (,,Die Möwe“, ,,Onkel Wanja“‘ ,,Der Kirschgarten“) entstanden auch etliche Einakter und skurrile Szenenfolgen.
Einige davon hat die Gruppe ,,Theaterausbruch“ gemeinsam mit russischen und deutschen Künstlern aufgegriffen und zu einem unterhaltsamen Bühnenreigen gestaltet. ,,So dumm geht das Leben vorbei“ hatte im Rahmen des Theatertages im Mörgens Premiere und wird ab Oktober im Theater 99 zu sehen sein.
Der witzige Auftakt mit Regisseur Martin Goltsch als geplagter Pantoffelheld, der über ,,Die Schädlichkeit des Tabaks“ referierte, und hinreißende Musikeinlagen mit viel ,,russischer Seele“ machten Appetit auf mehr Tschechow. Sonderbeifall erhielten Illya Kiuila und Veronika Ehrlich, die später auch als Akteure begeisterten. Denn den köstlichen Schwank ,,Der Bär“ konnte das Publikum nicht nur in der deutschen Fassung genießen, sondern auch in russischer Sprache und mit russischem Temperament.
Kaum zu glauben, dass der komische Geschlechterkampf ums Geld zwischen dem Gutbesitzer Smirnow und der reichen Witwe Popowa mit einem Happy-End endet. Dabei wollten sich die beiden doch duellieren, aber dann entdeckt der aufgeregte Smirnow, dass ihm die ebenso kratzbürstige wie geizige Witwe eigentlich sehr gut gefällt.
Unverkrampft inszeniert von Martin Goltsch kam die deutsche Fassung mit Brigitte Köhr als lieb-reizende Widerspenstige und Andreas Heitkamp als Smirnow sowie Willi Ezilius als Diener Luka sehr gut an. Letzerer sorgte für den Clou des Abends, als er auch in der russischen Fassung auftauchte, in der gleichen Rolle, aber angekündigt als ,,Willij Eziliow“. Der Aachener war für einen erkrankten russischen Kollegen eingesprungen und hatte seinen relativ kleinen Part in der Sprache Tschechows einstudiert. Selbst rasante Tanzeinlagen hatte ,,Willij“ zu bieten.
Das Publikum war begeistert und ergötzte sich an der deutsch-russischen Kooperation mit einer wunderbar koketten und komisch-lasziven Veronika Ehrlich als schöne Witwe und Illya Kiuila als hartnäckiger Besucher mit grandiosem Körpereinsatz.

Etwas zu lang 

Nach der Pause ein etwas lang geratener ,,Schwanengesang“, angestimmt von einem alternden Provinzschauspieler, der sich nachts betrunken in seiner Garderobe wiederfindet und früheren Zeiten nachweint. Diesem Tschechow-Einakter, inszeniert von Susanne Westhoff, hätte etwas Strafung gut getan, auch wenn Willfried Brüggemann als Beleuchter und Wolfgang Ueffing als tragikomischer „Knattermime“ durchaus überzeugten.
Dennoch geizte das in Scharen herbeigeeilte deutsch-russische Publikum nicht mit verdientem Beifall samt Sonderapplaus für ,,die Russen“.
 

Westfälische Nachrichten, 18.10.2004

Ein Stück inszeniert auf zwei Arten
Tschechow-Abend

-pas- Havixbeck. Tragik und Groteske liegen nahe beieinander, genauso wie Hass und Liebe. Zu erleben war diese Gratwanderung menschlicher Zustände am Samstagabend im Forum. Zum hundertsten Todestag Anton Tschechows führten die Theatergruppe ,,Das Törchen“ und die Aachener Gruppe ,,TheaterausBruch“ drei bekannte und weniger bekannte Einakter des russischen Dramatikers auf.

Im Mittelpunkt des Abends stand dabei Tschechows wohl bekanntestes Stück ,,Der Bär“. Dieses 40-Minutenstück bekamen die Zuschauer gleich zweimal zu sehen. Vor der Pause als eher moderne Inszenierung in deutscher Sprache, nach der Pause in einer klassischen Interpretation auf russisch. Wer dieses Experiment im Vorfeld mit Skepsis gesehen hatte, wurde durch die Aufführung eines besseren belehrt. Da Text und Handlung durch die deutschsprachige Aufführung bereits bekannt waren, konnten sich die Zuschauer voll auf Gestik und Mimik der Schauspieler konzentrieren. Und das lohnte sich: Es war ein Vergnügen Veronika Ehrlich und Illya Kiuila als Witwe Popova und Gutsbesitzer Smirnov im Streit zu erleben. Ihre Wandlung vom gegenseitigen Hass zur Liebe kam auch ohne Russischkenntnisse absolut glaubwürdig rüber.

Ganz anders war die deutschsprachigen Aufführung angelegt. Andreas Heitkamp gab hier einen dandyhaften Smirnov, während Brigitte Köhr die Popova emanzipiert-zickig darstellte. Nicht unbedingt so, wie man sich russische Landadelige des 19. Jahrhunderts vorstellt. Aber das war auch nicht beabsichtigt. Schließlich machte die unterschiedliche Herangehensweise an den Klassiker den Reiz des Abends aus.

Sehenswert auch Wolfgang Ueffing als alternder Schauspieler Svetlovidov in ,,Schwanengesang“, der in seinen Erinnerungen zwischen Melancholie und Euphorie schwankt. Wilfried Brüggemann spielte den verständnisvollen, aber hilflosen Beleuchter. Martin Goltsch faszinierte als ,,Mann seiner Frau“ in ,,Über die Schädlichkeit des Tabaks“ mit einem grotesk-tragischen Charakter.

Aachener Nachrichten , 20.September 2004



LESERBRIEFE

Höchst genussvoll und gelungen

Begeistert äußern sich Bella Kholev, Rosstraße 50, und Hermann Koch, Hainbuchenweg 6, über die Tschechow-Inszenierung der Gruppe ,,Theater Ausbruch“, die beim Theatertag Premiere hatte (AN vom 20.9.).

Nachdem Martin Goltsch als brillanter Mime den emotionalen Kontakt zum Publikum hergestellt hat, präsentiert er als Regisseur des ehrgeizigen Tschechow-Projekts mit dem skurrilen Einakter ,,Der Bär“ das Herzstück der Vorstellung in zwei Versionen: in deutscher und in russischer Sprache. Und das gelingt ihm und den Darstellern in hervorragender Manier, auch, indem das überwiegend nur deutschsprachige Publikum - mit der Handlung bereits vertraut - sich in der zweiten, originalsprachigen Fassung noch mehr auf die alternative schauspielerische Interpretation konzentrieren kann.

Ein und dieselbe einfache Geschichte werden in verschiedener Sichtweise und von zwei jeweils sehr unterschiedlich gezeichneten Frauen und Männern von Brigitte Köhr und Veronika Ehrlich bzw. Andreas Heitkamp und Ilya Kiuila differenziert und sehr unterhaltsam verkörpert. Die eine Witwe überzeugt als starke, selbstbewusste und stolze Frau, die andere als verführerische und sehnsüchtig schillernde Schöne. Hier der geschmeidige, wendige und leichtfüßige Kontrahent, dort der zornige, kraftvolle und arrogante Gläubiger.

Es ist ein sowohl heiteres als auch tragikomisches Spiel der Geschlechter, das verzaubert, und mit seiner direkten Abfolge von zwei ambitionierten Inszenierungen in zwei Sprachen und der umrahmenden Musik höchst genussvoll und gelungen ist. Es macht Appetit auf mehr Tschechow mit diesen exzellenten Schauspielern. Dem interkulturellen Ensemble bleibt bei seinen nächsten Auftritten im Theater 99 am Gasborn eine große Publikumsresonanz zu wünschen.

 

Westfälische Nachrichten, 09.10.2004

Tschechow-Stücke im Forum

„Das Törchen“ und THEATERausBruch“ führen Theaterprojekt vor

Havixbeck. Das Theaterprojekt ,,So dumm geht das Leben vorbei“ kommt von Aachen nach Havixbeck. ,,Das Törchen“ und ,,THEATERausBruch“ (Aachen) präsentieren es am 16. Oktober (Samstag) um 20 Uhr im Forum der Anne-Frank-Gesamtschule. Der Theaterabend besonderer Art wird von Musik und Kulinarischem aus Russland eingerahmt.

Der 100. Todestag Anton Tschechows bot ,,THEATERausBruch“ den Anlass für ein Tschechow-Projekt mit selten gezeigten Einaktern und Szenen des russischen Dramatikers. Unter dem Titel ,,So dumm geht das Leben vorbei“ stellen verschiedene Inszenierungen durch unterschiedliche Regisseure, künstlerische Ansätze und Theatertraditionen eine spannende Spurensuche nach den Reizen der Tschechowschen Figuren im Kontext unserer Zeit dar. Das Theaterprojekt erfolgt in Zusammenarbeit von deutschen und russischen Künstlern und in Kooperation mit dem ,,Törchen“ und anderen. Im nächsten Jahr sollen weitere Inszenierungen und Kooperationspartner dazu kommen. Die künstlerische Gesamtleitung liegt bei Martin Goltsch (THEATERausBruch).

In der ersten Aufführungsstaffel zeigt die Aachener Gruppe die Stücke „Über die Schädlichkeit des Tabaks“ (Inszenierung: Johanna Weißert) und „Der Bär“ (Inszenierung: Martin Goltsch), das auch in russischer Sprache (,,Medved“) zu sehen sein wird (Leitung: Illya Kiuila) ,,Das Törchen“ aus Havixbeck beteiligt sich mit dem Einakter „Schwanengesang“ (Inszenierung: Susanne Westhoff).

Das Stück ,,Der Bär“ ist sowohl in deutscher Sprache als auch in der russischen Originalsprache in zwei unterschiedlichen Inszenierungen zu sehen. Die Inszenierung „Medved“ durch russische Künstler wurde im Rahmen des Projektes in interkultureller Zusammenarbeit zwischen deutschen und russischen Künstlern konzeptuell entwickelt. Dies provozierte einen künstlerischen und kulturellen Dialog, der Gemeinsamkeiten und Gegensätze zeitgenössischer Theatertraditionen in der deutschen und russischen Kultur widerspiegelt.

Westfälische Nachrichten, 18. September 2004

Was bleibt, wenn das Licht ausgeht?

Havixbeck. Das Törchen Havixbeck freut sich über eine Einladung der befreundeten Theatergruppe THEATERausBruch Aachen, anlässlich des 100. Todestages des großen russischen Dichters Anton Tschechow an einem gemeinsamen Theaterabend in Aachen mitzuwirken. Die Premiere des Tschechow-Abends im Mörgens-Theater in Aachen findet am heutigen Samstagabend statt. Im Gegenzug wird der gesamte Abend, der unter anderem von einem russischen Ensemble gestaltet wird, am 16. Oktober (Samstag) in Havixbeck zur Aufführung kommen. Theaterfreunde sollten sich diesen Termin unbedingt vormerken, erklärt Törchen-Vorsitzender Wilfried Brüggemann.

Kein anderer russischer Dichter hatte nachhaltigeren Einfluss auf die europäische Dramatik des 20. Jahrhunderts als Anton Tschechow. Seine großen Dramen, Die Möwe, Onkel Wanja, Drei Schwestern oder Der Kirschgarten, prägen das europäische Theater bis in unsere Zeit. Der 100. Todestag Tschechows bot THEATERausBruch in diesem Jahr den Anlass für ein Tschechow-Projekt mit eher selten gezeigten Einaktern und Szenen des wohl bedeutendsten russischen Dramatikers.
Unter dem Titel So dumm geht das Leben vorbei stellen verschiedene Inszenierungen durch unterschiedliche Regisseure, künstlerische Ansätze und Theatertraditionen eine spannende Spurensuche nach den Reizen der Tschechowschen Figuren im Kontext unserer Zeit dar.
Das Theaterprojekt der Aachener Gruppe erfolgt unter anderem in Zusammenarbeit mit deutschen und russischen Künstlern und in Kooperation mit dem Törchen. Die künstlerische Gesamtleitung liegt bei Martin Goltsch. Die Havixbecker werden den Einakter „Schwanengesang“ aufführen. Die Regie liegt bei Susanne Westhoff. In den Rollen sind Wolfgang Ueffing und Wilfried Brüggemann zu sehen.
Der Einakter Schwanengesang (Originaltitel Kalchas) dramatisiert den Abgesang eines alten Provinzschauspielers auf seine längst vergangene Jugend und sein künstlerisch überaus erfolgreiches Leben. Im Kostüm des Kalchas erwacht er nach einer rauschenden Vorstellung be-rauscht im nächtlichen Theater, wo man ihn am Vorabend nach seiner Verabschiedungsfeier vergessen hatte.
Das Dunkel des Theaters, das bedrohliche Nichts, das in Form einer unangenehmen Kühle aus dem Zuschauerraum zu ihm aufsteigt, konfrontiert ihn unvermittelt mit der Sinnfrage seiner Existenz und der Endlichkeit seines Lebens. In diese für ihn aufwühlenden Betrachtungen tritt der Souffleur, der in Susanne Westhoffs Inszenierung als Beleuchter auftritt.
Beide Männer durchleben auf der nächtlichen Bühne ein Auf und Ab der Gefühle zwischen tragischer Verzweiflung, Hochachtung, Stolz, Grausen, Todesangst, Selbstmitleid, Hilflosigkeit und bisher nicht wahrgenommener, grausam realer Einsamkeit.
Die Inszenierung Susanne Westhoffs verfolgt vor allem den Aspekt der Daseinsfrage in der polarisierenden Tragik der beiden Protagonisten. Wechselnd tauchen sie in das Licht der Erinnerungen und Hoffnungen ein und verlassen es wieder in Erkenntnis ihrer gemeinsam empfundenen Einsamkeit.
Dem Motiv des Lichtes folgend provoziert die Inszenierung die bange Frage: Was bleibt, wenn das Licht ausgeht?


Aachener Zeitung, 09.September 2004

Tschechows Bär brüllt in zwei Sprachen

Theater Ausbruch präsentiert spannendes Projekt auf Russisch und Deutsch

AACHEN. Czechov trifft Tschechow: Wie ,,lesen“ die Landsleute den vielleicht größten russischen Dramatiker, exakt ein Jahrhundert nach dessen Tod? Wie interpretieren ihn die Nachfahren von Goethe und Schiller? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines Projekts, mit dem das ,,Theater Ausbruch“ sich dem literarischen Giganten Anton Tschechow auf neue Weise nähern will. In Zusammenarbeit mit russischen Kollegen und dem Münsteraner Ensemble ,,Das Törchen“ präsentiert die Truppe unter Leitung von Martin Goltsch einen ziemlich ungewöhnlichen Bühnen-Hattrick: drei Stücke aus einer Feder in zwei Sprachen und vier Inszenierungen.

Klingt verwirrend, ist aber - vom Konzept her - einfach: Anlässlich des Theatertags am 18. September wird das etwas andere literarische Quartett im Mörgens mit dem Einpersonenstück ,,Über die Schädlichkeit des Tabaks“ eingeläutet. Regisseur Goltsch selbst schlüpft in die Rolle des schrulligen Pantoffelhelden Iwan Iwanowitsch Nuchin. Der wird von seiner Ehefrau vergattert, eine überzeugende Rede gegen ein Laster zu führen, dem er selbst verfallen ist. Die Regie zum melancholischen (und für den bekennenden Raucher Goltsch durchaus selbstironisch angelegten) Monolog hat Johanna Weißert übernommen. Dergestalt auf die skurril-komödiantische Seite des großen Russen eingestimmt, erlebt das Publikum im Anschluss eine unheimliche, weil doppelte Begegnung mit ,,Bär“: Der gleichnamige Schwank über die Witwe Popowa, deren Reize über die Habgier eines verschrobenen Gläubigers obsiegen, wird zunächst in Goltschs Bearbeitung, sodann in der Inszenierung seiner russischen Kollegin Alla Savranchuk gezeigt. Clou: Letztere geht in russischer Sprache über die Bühne. Schließlich präsentiert ,,Das Törchen“ Tschechows tragikomischen ,,Schwanengesang“, der dem Schicksal eines alternden Provinzmimen gewidmet ist. ,,Schon in der Vorbereitung war es äußerst spannend zu sehen, wie unterschiedlich Deutsche und Russen sich mit Tschechow auseinandersetzen“, sagt Goltsch. Wenn das Experiment gelingt, soll die Zusammenarbeit mit weiteren Projekten vertieft werden. (mh)

Anmerkung: Für die Leitung der oben erwähnten russischen Inszenierung “Der Bär” zeichnet Illya Kiuila verantwortlich. THEATERausBruch

 

Aachener Nachrichten, 17.Juli 2004

Tschechows Werke im Park 
Vaals. Briefe und Erzählungen des russischen Dramatikers Anton Tschechow lesen Schauspieler des Aachener «THEATERausBruch» am Sonntag, 18. Juli, im Park Schlosshotel Bloemendal in Vaals. 

Die Lesung ist Teil der Kunstwoche Vaals und erinnert auch an den 100. Todestag Anton Tschechow am 15. Juli.
Musikalisch begleitet wird die Lesung, die um 20 Uhr beginnt, von den russischen Musikern Arkadij Bogatyrev, Veronika Ehrlich und Illya Kiuila. 
Anton Tschechow (1860 bis 1904) eroberte mit seinen großen Dramen die europäischen Bühnen und prägte das europäische Theater des 20. Jahrhunderts. Stücke wie «Die Möwe», «Onkel Wanja», «Drei Schwestern» oder «Der Kirschgarten» übten einen nachhaltigen Einfluss auf die Dramatik aus und wirken bis in unsere Zeit. 
Vorgeschmack auf Tschechow-Inszenierungen

Die Schauspieler von «THEATERausBruch» lesen in Vaals unter anderem Briefe aus dessen Liebesbeziehung zur russischen Schauspielerin Olga Knipper. Gäste und interessierte Zuschauer sind herzlich eingeladen, eigene Texte von Tschechow mitzubringen und vorzulesen. 
Die Lesung ist ein Vorgeschmack auf Tschechow-Inszenierungen von «THEATERausBruch», die in einem Tschechow-Abend unter dem Titel «So dumm geht  das Leben vorbei» erscheinen. Die Premiere ist am 18. September im Rahmen des V. Aachener Theatertages im Mörgens.